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Du oder Sie? Ganz ehrlich: egal!

 

Sprache ist mehr als ein Mittel zum Zweck. Sie prägt, wie Zusammenarbeit funktioniert und wie sich ein Arbeitsumfeld anfühlt.

Im Bürgerhospital Frankfurt und im Clementine Kinderhospital ist das Du im Alltag weit verbreitet. In den Teams, im direkten Austausch und oft auch in der interdisziplinären Zusammenarbeit. Es ist eine bewusste Entscheidung, aber kein festes System, das für alle gleich gelten muss.

 

Nähe, wo sie hilfreich ist
Das Du macht vieles einfacher. Gespräche werden direkter, Abstimmungen oft schneller. Gerade dort, wo viele Berufsgruppen eng zusammenarbeiten, hilft eine Ansprache, die keine zusätzliche Distanz schafft.

Für viele von uns stärkt das auch das Wir-Gefühl. Zusammenarbeit wirkt weniger formell und mehr wie ein gemeinsames Arbeiten auf Augenhöhe.

Aus der Organisationsforschung ist bekannt, dass weniger formale Kommunikation die Zusammenarbeit unterstützen kann, besonders in komplexen Umfeldern. Rückfragen werden eher gestellt, Abstimmungen laufen flüssiger, Entscheidungen entstehen im Austausch. Gleichzeitig bleibt es immer eine persönliche Frage.

 

Respekt ist keine Frage der Anrede

Bei uns gibt es kein klares Entweder oder. Wer beim Sie bleiben möchte, bleibt beim Sie. Wer duzt, duzt.

Beides ist selbstverständlich.

Entscheidend ist nicht die Anrede, sondern der Umgang miteinander. Dass Gespräche respektvoll geführt werden. Dass man sich zuhört und ernst nimmt. Dass auch in stressigen Situationen ein klarer und wertschätzender Ton bleibt.

 

Eine gemeinsame Sprache

Im Arbeitsalltag sprechen wir Deutsch. Klar und verständlich. Ohne unnötige Umwege.

Gerade in einem Umfeld, in dem viele Menschen zusammenarbeiten und in dem es auf Präzision ankommt, ist das wichtig.

 

Was für uns zählt

Am Ende ist es keine Regel, die den Unterschied macht. Sondern ob Kommunikation funktioniert. Ob man sich angesprochen fühlt. Ob Zusammenarbeit leicht fällt.

Das zeigt sich meist schon nach kurzer Zeit.